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Photodynamische Diagnostik (PDD)
Photodynamische Therapie (PDT)


Die Anwendung einer speziellen lichtsenibilisierenden Substanz ermöglicht sowohl das Sichtbarmachen als auch die Behandlung von Hautkrebsvorstufen, welche im Rahmen der Hautkrebsvorsorge erkannt wurden. Vor der eigentlichen Behandlung kann man die krankhaften Areale zusätzlich mittels der photodynamischen Diagnostik (PDD) sichtbar machen.

Bei der photodynamischen Therapie (PDT) wird eine lichtsenibilisierende Creme aufgetragen. Auf die behandelten Hautareale wird ein licht- und luftdichter Verband geklebt, damit die Creme besser in die Haut eindringen kann und der Wirkstoff nicht durch Umgebungslicht abgeschwächt wird. Die Creme reichert sich in den krankhaft veränderten Zellen an und macht selbige lichtempfindlich. Nach einer Einwirkdauer von mehreren Stunden, erfolgt eine Bestrahlung mit wassergefiltertem UVA-Licht, welche bewirkt, dass die vorgeschädigten Zellen zerfallen.

Direkt nach der PDT spürt man ein Brennen im Behandlungsareal, welches nach etwa 1-2 Stunden nachläßt. Eine Unterdrückung kann mittels Kühlung (z.B. Coolpack) erfolgen. Es kommt zu einer deutlichen Hautrötung, ggf. auch Schwellung und Schuppung der Haut. Im Verlauf heilt die Haut wie eine Schürfwunde ab. Die behandelten Hautregion ist sichtbar erneuert und verjüngt. An den Tagen der Behandlung und für weitere 6 Wochen sollte konsequenter Lichtschutz erfolgen um Hyperpigmentierungen (braune Flecken) zu vermeiden.

Die PDT beseitigt somit potentiell gefährliche aktinische Keratosen und verhindert dadurch eine Weiterentwicklung zu Hautkrebs. Da dieser meist nur chirurgisch entfernt werden kann, ermöglicht eine rechtzeitig durchgeführte PDT operative Eingriffe zu vermeiden.